🌼 Im Juni, im Juni, da machts viel sumi, sumi 🐞
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23

Juni

    

Hitze und dicke Beine – was tun?

Jetzt an den heißen und schwülen Tagen schwellen die Füße und Beine an. Viele kennen das leidige Thema: Wassereinlagerungen (durch Lymphflüssigkeit).

Was passiert denn da in meinem Körper? Ist es im Sommer besonders warm weiten sich die Blutgefäße, um die Hitze besser abgeben zu können. Die Venen sind weniger elastisch und dadurch durchlässiger für Flüssigkeit. Diese wird vermehrt in das umliegende Gewebe gedrückt und die Schwerkraft sorgt dann für unsere geschwollene Beine, Knöchel und Füße („Ödeme“). Schwaches Bindegewebe, Hormonumstellung, Übergewicht aber vor allem unsere Stuhlabhängigkeit erschweren die Situation noch zusätzlich.

Was hilft denn? Bewegung natürlich! Solange es noch kühl ist walken, joggen, radeln oder auch schwimmen, das stärkt die Beinmuskulatur und sorgt für gute Durchblutung! Auch tagsüber, bloß nicht zu lange sitzen oder stehen, dann schlägt die Schwerkraft voll zu!

Weitere Tipps:
·       Tagsüber öfter die Beine hochlegen
·       Muskuläre Venenpumpe aktivieren (Wippen im Stand / Beine unterm
        Schreibtisch: Hacke, Spitze, Zehen wackeln)
·       Viele kleine Bewegungspausen
·       Thrombosestrümpfe (gern auch nass machen)
·       auf enge Kleidung und Absatzschuhe verzichten
·       Fußbäder (mit basischem Salz) oder Wechselduschen
·       Viel Wasser und Tees trinken (Kräutertee mit Brennnessel entwässert)
·       Möglichst wenig Zucker oder gesüßtes, eine ausgewogene Ernährung
        mit wenig belastendem Fett
·       Massagen sind übrigens auch toll 😊

Bildquelle @ Shutterstock



09

Juni

    

Trinken und Schwitzen beim Sport

Es wird heiß, wer jetzt Sport macht, der schwitzt mehr. Das heißt also, mehr trinken, mehr als 1,5 – 2 Liter. Aber wieviel mehr? Und wann soll ich trinken? Kann man sich eigentlich „übertrinken“? - Ja, kann man, es sind schon Marathon-Läuferinnen an Hyponaträmie gestorben, weil sie zu viel Flüssigkeit aufgenommen haben und dadurch die Natrium-Konzentration im Körper zu niedrig war.

Mehr trinken muss man im Grunde nur, wenn beim Sport mehr schwitzt: Je mehr wir wiegen desto mehr schwitzen wir und Männer sogar noch mehr als Frauen, da sie mehr Muskelmasse haben. Je länger der Sport dauert, desto kritischer kann es werden.

Bei einer normalen und kurzen Belastung (bis 45 Minuten) kann der Körper das Flüssigkeitsdefizit in der Regel gut aushalten und es reicht, danach die Flüssigkeitsdepots wieder aufzufüllen. Bei einer Belastung um die 60-75 Minuten reichen zwar noch die Energiespeicher (es braucht keine Extra-Kohlenhydrate), aber kalorienarme Flüssigkeit (vielleicht mir einer Messerspitze Salz) darf zugeführt werden, um den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt stabil zu halten (beugt u. a. Krämpfen vor). Bei einer Belastung ab ca. 75 Minuten baut der Körper stark Glykogen ab und wer das nicht nachfüllt kommt in zunehmenden Leistungsverlust.

Wie nimmt der Körper Flüssigkeit auf? Die Aufnahme von Wasser findet im Dünndarm statt. Wer in sein Getränk Glukose (wird eher schnell durch die Darmwand aufgenommen) und Natrium (wird mit Glukose transportiert) hinzufügt, erhöht die Geschwindigkeit der Wasseraufnahme.

Wie trinke ich also richtig? Weiterlesen...

Bildquelle @ Shutterstock



21

Mai

    

Frage: Kraft- oder Ausdauersport?

Welcher Sport empfehlenswert ist, richtet sich nach den verfolgten Zielen ebenso wie nach den persönlichen Vorlieben, daher ist es nicht möglich diese Frage ad hoc zu beantworten. Generell und zur Prävention gilt: Der Mix macht's!

Ein paar Vorteile Ausdauertraining:
- Je nach Intensität Kalorienkiller (nur bei Ausübung)
- Regt den Stoffwechsel an und stärkt das Herz-/Kreislaufsystem
- Steigert die Lungenkapazität
- Frischluft, Sauerstoff als wichtiger Ausgleich zum Büroalltag
- Reduziert Stresshormone und wirkt sich positiv auf die Psyche aus

Wer aber ausschließlich Ausdauertraining betreibt, verliert Muskulatur! Warum?
Kraftfasern sind nicht Ausdauerfasern, wir brauchen beide für die Gesundheit. Es sind beispielsweise die Kraftfasern, die uns mobil und unabhängig bis ins hohe Alter halten.

Ein paar Vorteile Krafttraining:
- Steigert den Grundumsatz (auch im Ruhezustand wird Energie verbraucht)
- Muskelaufbau/-erhalt
- Verbesserung der Haltung
- Reduktion von Schmerz
- Körperstraffung, Fettabbau
- Vorbeuge von z. B. Demenz, Osteoporose und verschiedenster Alterungsprozesse

Muskulatur ist DER Fettverbrenner, daher gilt das "Use it or loose it"-Prinzip. Das Gehirn baut SOFORT Muskulatur ab, wenn diese nicht genutzt wird. Erfahrungsgemäß machen die meisten Menschen viel zu wenig Kraftsport. Für Einsteiger ist es durchaus ratsam, sich von einem erfahrenen Trainer beraten zu lassen, um falsche Ausführungen und damit die Verletzungsgefahr zu reduzieren.

Mein Tipp: Intensives Ausdauertraining sollte nicht unmittelbar vor oder nach einem anstrengenden Krafttraining erfolgen, dies kann die muskelaufbauenden Prozesse negativ beeinflussen. Lieber die Trainingseinheiten voneinander getrennt durchführen (2x wöchentlich Krafttag, 1x wöchentlich Ausdauertag).



10

April

    

Fitte Faszien!

Was sind eigentlich Faszien? Abgeleitet von lateinisch «fascia» (Binde, Band, Bandage), bezeichnet der Begriff so viel wie die Gesamtheit des Bindegewebes. Faszien finden sich überall im Körper, in der Haut, aber auch in den Knorpeln, den Knochen, den Gelenken, den Sehnen, den Muskeln und den Organen, einschließlich des Gehirns und des Rückenmarks.

Die moderne Faszienforschung ist zu der Erkenntnis gekommen, dass alle Faszien im Körper zusammenhängen. Sie bilden ein Geflecht, das alle Muskeln, Knochen, Organe usw. umhüllt. Ohne Faszien verlieren die Muskeln ihre Form, die Knochen ihren Halt und würden die Organe im Körperinnern herumrollen.

Der ärgste Feind des Bindegewebes ist Bewegungsmangel und einseitige Belastung. Wenn wir uns nicht vielseitig und ausreichend bewegen, verliert das Fasziengewebe seine stabile und geschmeidige Struktur - es verhärtet, verfilzt und verklebt. Die dadurch entstehenden Schmerzen bewirken eine Schonhaltung, wodurch die Beschwerden zusätzlich verstärkt werden, da verhärtete Faszien nun zusätzlich an diesen belasteten Strukturen gebildet werden.

Was kann man nun tun? Ganz klar: sich bewegen!

Tolle Übungen sind beispielsweise alle federnden Bewegungen... (weiterlesen im Blog)



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